16 September 2013

Omnomnom: Easy Kürbissuppe

Kennt ihr das, wenn ihr immer und immer wieder ein Gericht auf Blogs, bei Instagram oder natürlich auch im Restaurant oder Fernsehen seht und euch zum verrecken nicht traut, das selbst mal zu probieren?

 Ich hatte das jetzt mit Kürbissuppe. Ich habe, soweit ich das weiß, vorher noch NIE Kürbis gegessen. Schande eigentlich! Nachdem es dann letztens endlich in die Kürbis-Saison ging und es Hokkaido Kürbisse für 1,29€ pro Kilo gab, war ich endlich mutig. Leider musste ich noch ein bisschen warten, bis ich meinen zubereiten konnte, denn bislang hat sich mein Mann vehement gegen das Kürbis-kosten gewehrt. Jetzt hab ich es aber endlich gewagt und möchte euch mein Rezept präsentieren. Es ist wirklich super einfach und schmeckt wirklich gut :)


Zutaten:
1 Hokkaido Kürbis
1 große Möhre
3 mittelgroße Kartoffeln
Olivenöl
Milch
1 Flasche Cremefin (z.b. die 7-prozentige) oder einen Becher normale Sahne
Ingwer (gemahlen oder frisch, je nach dem, was man daheim hat)
Muskatnuss
Kürbiskernöl o.ä.


Die Zubereitung ist denkbar einfach. 
Der Kürbis, die Kartoffeln und die Möhre müssen gegart werden. Dazu schält man die Möhre und die Kartoffeln, nimmt die Kerne und das "Stroh" aus dem Kürbis und schneidet alles schon fast mundgerechte Stücke. Das alles wird dann in eine große Auflaufform oder einfach auf ein Backblech gegeben und mit dem Öl beträufelt. Das ganze kommt dann für etwa eine halbe Stunde bei 180°C in den Ofen.


Nach dieser Zeit dürfte der Kürbis so weich geworden sein, dass man ihn mit einer Gabel bequem anstechen kann. Nun schmeißt man den Gemüsemix einfach nach und nach in den Mixer, zusammen mit einem gutenSchuss Milch, und püriert das ganze. Man sollte nicht alles auf einmal mixen (weiß ich nun aus eigener Erfahrung.). Immer, wenn eine Portion schön breiig geworden ist, kann man die Portion  in einen kleinen Topf geben. Wenn alles püriert ist, den Herd einschalten, die Gemüsemasse aufkochen, mit Ingwer und Muskat abschmecken und noch Sahne und Milch zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde.
Man kann das "verdünnen" auch weglassen, denn als Püree schmeckt es auch ausgezeichnet :)


Im Grunde ist die Suppe nun fertig und muss nur noch in Schalen oder schöne tiefe Teller gefüllt werden. Ein schöner Klecks Kürbiskernöl und/oder Sahne sieht nicht nur hübsch aus, sondern pimpt auch noch den tollen, leicht nussigen Geschmack des Kürbis.

Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Wow, sieht super aus! Wird ich definitiv nachkochen :)

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  2. Sieht aus wie vom Profi,
    richtig richtig geil, ich glaub die Woche gibts
    bei mir dann auch Kürbis Party :D

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