22 Januar 2014

[Tutorial] Argyle Nails

Zunächst vorweg: Ich habe nicht vor, zu behaupten, dass das Design meine Idee ist. Das gab es schon zig-fach, aber ich möchte gern versuchen, euch eine einfache Art zu zeigen und verständlich zu erklären, wie man dieses schicke Design auf seine Nägel bringen kann ^^

Ich hoffe, ihr schaut euch den Post bis zu Ende an, denn ich habe unten noch ein Feature für euch ^^

Fangen wir einfach mal direkt an :D


Als erstes braucht man, wie immer, saubere und fettfreie Nägel. Ich gehe hier total auf den blauen Nagellack-Entferner von ebelin. Ob meine Nägel nun vorher schon lackiert waren oder ich nur noch schnell eine Grundreinigung vornehme, der isses!


Ein Base Coat solle selbstverständlich sein. Bei mir ist das aktuell der Millionails von Essie. Dieser Base Coat beinhaltet winzige Faserstückchen, die den Nagel zusätzlich festigen und vor Brechen schützen sollen. Wie man an der nicht-eckigen Form meines Zeigefinger-Nagels sieht, ist das nicht immer der Fall. Aber ich bin echt auch ungewöhnlich dönig (niederrheinisch für tollpatschig).


Als nächstes braucht ihr eine kräftige, gern auffällige Farbe. Ich habe mich für Essie DJ play that song entschieden. Ich habe 3 Schichten lackiert. Wenn der Lack nicht ganz deckt, macht das nichts. Kommt ja noch mehr drüber ;)


Im nächsten Schritt sollte man zu einer möglichst einiges helleren Kontrastfarbe greifen. Normaleweise nimmt man weiß, aber das fand ich jetzt langweilig und habe daher Essie No place like chrome gewählt. Außerdem wird ein Striping Brush benötigt, also ein dünner Nail-Art-Pinsel mit langen Borsten, mit dem man feine Linien ziehen kann. Den Lack kann man nun am besten auf ein Stück Folie tropfen (Ich nehme immer die Tütchen, in denen die Karten mit Nail Stickern sind oder so was), den Pinsel reinstippen und etwas abstreifen, damit man keinen fetten Blob am Ende hat und dann erst mal ein möglichst gleichmäßig proportioniertes X auf den Nagel malen. Das obere und untere Dreieck werden dann noch ausgemalt, so dass man quasi eine Sanduhr-Form erhält.
Wenn man keinen Striping Brush hat kann man natürlich auch mit Tesafilm die beiden seitlichen Dreiecke abkleben ;) Ich finde es aber schwerer, da sauber zu arbeiten. Man braucht ein bisschen Geduld, dass es gleichmäßig wird. Außerdem muss bei der Pinseltechnik der Farblack nicht komplett trocken sein ^^


Jetzt kurz den Pinsel mit etwas Nagellackentferner reinigen. (Vorsicht! Nur die Borsten! Wenn der Entferner zu weit nach oben gelangt, kann er den Kleber angreifen und der Pinsel verliert Haare!) Wir brauchen ihn nämlich für den folgenden Schritt nochmal.
Mit einer dritten Farbe auf dem Plastikstück einen neuen Tropfen machen, mit dem Striping Brush aufnehmen und eine Raute über der Sanduhr zeichnen. Immer von der Mitte zur Seite zur nächsten Mitte. Ihr könnt euch ein bisschen an dem Knick der Sanduhr orientieren. Bei mir hat das nicht so gut geklappt, die beiden oberen Striche sind etwas kürzer als die unteren. Aber im Grunde fällt das nicht so doll auf. Klassische Farben sind hier schwarz, rot oder ähnliches, aber weil ich eh zu außergewöhnlichen Farben gegriffen habe, wurde es bei mir Essie Full steam ahead.


Zu guter Letzt noch ein Top Coat drüber. Bei mir ist das wie immer Seche Vite. Stellvertretend durfte meine Refill-Flasche aufs Bild, denn ich habe ja mal die Pinselflasche fallen lassen und fülle den Lack in ein altes, leeres Lackfläschchen um. welches jetzt irgendwie falsche Werbung machen würde... (Essence BTGN *husthusthust*)

Und dann ist das ganze auch fertig ^^









Habt ihr auch schon mal Argyle Nails gemacht?
Zeigt sie mir!





Kommentare:

  1. Wuhuuuu endlich ist es da ;)
    Sieht ja garnicht mal so schwer aus, das werd ich demnächst mal ausprobieren!
    Übrigens gefällt mir deine Farbauswahl sehr gut, ich finde das gibt dem Nailart nochmal zusätzliche Aufmerksamkeit.

    Liebste Grüße

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  2. Wow!
    Schaut super toll aus und gefällt mir sehr , sehr gut.

    Lg
    Liri

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